Im November hat unsere Mikrofortbildung zum Thema Öffentlichkeitsarbeit stattgefunden. Hier haben wir noch mal einige Tipps für Sie zusammengefasst.

Ein KiFaZ, das keiner kennt, gibt es nicht. Dieser leicht abgewandelte Spruch aus dem Marketing stimmt so natürlich nicht. Aber wahr ist:

  • Die Angebote eines KiFaZ können nur genutzt werden, wenn sie der Zielgruppe bekannt sind.
  • KiFaZe, die mit ihrer Arbeit für andere sichtbar sind, tragen die Idee von ganzheitlich gedachter Bildung in die Öffentlichkeit und somit in das Bewusstsein der Menschen.
  • Sichtbarkeit ist die Grundlage fürs Knüpfen von Kooperationen und Fundraising, sie unterstützt die Bindung der Familien an das KiFaZ sowie deren Teilhabe und hilft bei der Pflege von Netzwerken.

Wie gehe ich nun vor, wenn ich Öffentlichkeitsarbeit machen möchte?

Überlegen Sie:

  1. Was wollen wir bekannt machen? Also beispielsweise ein neues Angebot im KiFaZ, die Entscheidung sich zum KiFaZ weiterzuentwickeln oder/ und den letzten Aktionstag, an dem die Kinder mit einer externen Gärtnerin den Garten neugestaltet haben.
  2. Bei wem wollen Sie diesen Sachverhalt sichtbar machen – also wer ist die Zielgruppe? Zum Beispiel die Gemeinde, mögliche Kooperationspartnerinnen und -partner, Familien aus dem KiFaZ oder Familien aus dem Sozialraum.
  3. Wie erreiche ich die Zielgruppe? Vielleicht über Flyer, die KiFaZ-App, einen Bericht im Schaukasten oder an der Pinnwand, Zeitungsartikel, Veranstaltungen, Anzeigen, einem Whatsapp-Kanal oder/und persönliche Gespräche?
  4. Prüfen Sie, ob Sie Ihre Zielgruppe erreicht haben. Durch beispielsweise Umfragen oder persönliche Gespräche. Und steuern Sie gegebenenfalls nach.

Natürlich ist Öffentlichkeitsarbeit immer mit ein wenig Aufwand verbunden. Aber denken Sie daran: Schon kleine Schritte können viel bewegen. Und: Es muss nicht alles auf einmal passieren. Konzentrieren Sie sich auf die Maßnahmen, die Sie mit Ihren Ressourcen gut umsetzen können und greifen Sie auf Vorhandenes zurück. Vielleicht gestalten Sie beispielsweise einen vorhandenen Flyer einfach um, anstatt ihn komplett neu aufzusetzen.

Auch diese Tipps können hilfreich sein:

  • Überlegen Sie sich einen Zeitplan für Ihre Aktionen und unterteilen Sie ihn mit kleinen Schritten.
  • Legen Sie Verantwortlichkeiten fest. Wer bestückt die Pinnwand im Eingangsbereich des KiFaZ? Wer übernimmt die Verteilung des Flyers? Wer pflegt den Kalender?
  • Legen Sie „Redaktionspläne“ für ihre verschiedenen Kanäle (z.B. die Schautafel im Außenbereich, die KiFaZ-App oder die Fotowand im KiFaZ-Familien-Café) an und halten fest: Was soll hier wann und wie/in welcher Form veröffentlicht werden. Wer macht das?
  • Nutzen Sie kostenlose Tools für Ihre Teammeetings und Planungen, wie zum Beispiel conceptboard. Ein hilfreiches Tool für Ihre Layoutarbeiten ist Canva.

In der heutigen Zeit sind wir von Informationen umgeben, die uns auf vielen verschiedenen Kanälen erreichen. Das geht auch KiFaZ-Familien so. Unterschätzen Sie deshalb nicht die Kraft des persönlichen Kontakts und der steten Wiederholung Ihres Anliegens.

  • Weisen Sie Familien im Gespräch auf Ihr Angebot hin und übergeben ihnen zusätzlich einen Flyer. Erinnern Sie in weiteren Gesprächen oder auch mit einem Aushang an der Pinnwand an das Angebot.
  • Wollen Sie Familien außerhalb des KiFaZ erreichen, begeben Sie sich in den Sozialraum. Stellen Sie sich beispielsweise an einem Infotisch den Fragen der Vorbeikommenden, oder organisieren Sie eine Vorleseaktion im Stadtpark. Denken Sie auch hier daran, Interessierten Infomaterial mitzugeben.

 

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